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ADT - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter e.V.
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Büro Brüssel: Rue du Luxembourg 47-51 • 1050 Brüssel • Belgien
12.12.2006

Stellungnahme der FESASS zur Tiergesundheitsstrategie 2007-2013 liegt jetzt auch auf Deutsch vor

Die Europäische Kommission hat ein Konsortium von Beratungsunternehmen (Food Chain Evaluation Consortium - FCEC) mit der Bewertung der Gemeinschaftlichen Tiergesundheitspolitik beauftragt. Der Abschlussbericht wurde der Öffentlichkeit am 7. November anlässlich einer Konferenz in Brüssel vorgestellt. Die FESASS nutzte diese Gelegenheit, um ihre eigenen Vorstellungen und Forderungen in die Diskussion einzubringen. Die schriftliche Stellungnahme liegt jetzt auch auf Deutsch vor. Den entsprechenden Link finden Sie im Unterpunkt FESASS in der linken Menüleiste.

Zu den wichtigsten Aussagen des Positionspapiers zählen:
  • bei der Bekämpfungsstrategie dürfen die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Landwirtschaftsbetriebe nicht vernachlässigt werden
  • präventive Maßnahmen sind stärker zu fördern
  • das Instrument der Verbringungsbeschränkungen muss mit großer Vorsicht angewandt werden
  • die Verständlichkeit des EU-Regelwerks sollte verbessert und eine einheitliche Anwendung erleichtert werden; inwieweit eine Angleichung an den OIE-Code dazu beitragen kann, muss noch genauer untersucht werden
  • bei der Weiterentwicklung von elektronischen Kennzeichnungssystemen für Tiere ist darauf zu achten, dass der Züchter die Tiere selber kennzeichnen kann und keine unverhältnismäßigen Kosten entstehen; ein verbesserter Austausch von Daten der bestehenden Datenbanken ist der Errichtung einer EU-weiten Datenbank vorzuziehen
  • die Vorschriften für den nationalen und den innergemeinschaftlichen Tierhandel sollten angenähert werden, mit dem Ziel, für beides ein einziges Zertifikat nutzen zu können
  • der Kampf gegen illegale Einfuhren und Betrügereien könnte durch die Einrichtung eines EU-Gemeinschaftskorps mit Zuständigkeit für die Grenzkontrollen effizienter werden
  • die Erarbeitung und Verbreitung von Kodizes der guten Viehhaltung sollte vorangetrieben werden; hierzu sind die Viehhalter zu schulen und entsprechende Organisationsstrukturen zu fördern
  • künftig sollten in regelmäßigen Abständen Konferenzen zur Analyse der EU-Tiergesundheitsstrategie stattfinden; Vertreter der EU-Institutionen , der Mitgliedstaaten, des OIE, der WHO, der FAO und des Codex Alimentarius sollten mit den Interessengruppen die Ziele diskutieren und die bereits eingeleiteten Veränderungen bewerten
  • die TSE-Gesetzgebung sollte von einem Regelwerk zum Krisenmanagement in ein Regelwerk umgewandelt werden, das mehr auf Routinekontrollen ausgerichtet ist
  • die öffentliche Hand darf sich keinesfalls ihrer Verantwortung und der daraus erwachsenden finanziellen Verpflichtungen für die Sicherung eines hohen Tiergesundheitsstatus entziehen
  • das gegenwärtige System der Entschädigungen ist zu überarbeiten, dabei soll die wichtige Rolle des Veterinärfonds erhalten bleiben.
Es bedarf eines transparenten Regelwerks, welches eine gerechte und schnelle Entschädigung der Tierhalter für die gesamten Verluste außer den Preisverlusten garantiert.

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Die Internationale Grüne Woche ging in ihrer 95-jährigen Geschichte in diesem Jahr erstmalig rein digital an den Start. Damit setze die globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau Maßstäbe und brachte die aktuellen Themen der Branche ins Netz: Ob Tierwohl und Klimaschutz, regionale Wertschöpfungsketten from farm to fork oder Kochen mit Algen und Insektenmehl – vom 20. bis 21. Januar konnte das Fach- und Privatpublikum auf vier Kanälen mehr als 100 Beiträge kostenlos verfolgen. Die IGW Digital verzeichnete an den beiden Veranstaltungstagen bereits weit mehr als 20.000 Zugriffe. Das gesamte Programm der IGW Digital steht auf Abruf als on-Demand-Video zur Verfügung. Interessierte können sich nach wie vor registrieren (https://www.gruenewoche.de/IGWDigital/) und kostenfrei auf die Inhalte zugreifen.

Die nächste Internationale Grüne Woche 2022 ist für den 21. - 30. Januar 2022 geplant.

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Die Anregung für das Projekt Schweinefakten stammt von Landwirten, die mit der Internetseite eine zentrale Anlaufstelle für Personen anbieten möchten, die sich für die Schweinehaltung interessieren und Fragen zur Schweinehaltung haben.
Dabei war es den Landwirten ein großes Anliegen, mit diesem Informationsangebot auch Stellung zu allgemeinen Vorwürfen gegenüber der Tierhaltung zu beziehen bzw. vermeintliche Klischees und Behauptungen zu hinterfragen."

Die Umsetzung hat der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) mit Unterstützung weiterer Organisationen übernommen.

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ADT Project Consulting

Die ADT Project Consulting GmbH mit Sitz in Bonn ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen mit den Schwerpunkten Planung und Durchführung von internationalen Projekten im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie ländlicher Entwicklung. Seit 1995 ist sie in über 50 Ländern für Regierungen, öffentliche Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit sowie für Unternehmen und Verbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft tätig.

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European Platform for the Responsible Use of Medicines in Animals (EPRUMA)

Die europäische Plattform für den verantwortungsvollen Einsatz von Medikamenten in der Landwirtschaft (EPRUMA; European Platform for the Responsible Use of Medicines in Agriculture) informiert in ihrer neuen Broschüre über ihre Organisation sowie die Ziele und Aufgaben.

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Zuechtungskunde

In dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) werden Ergebnisse der wisseenschaftlichen Forschung in den Disziplinen Tierzüchtung, Tierhhaltung, Tierernährung, Tierhygiene und Fortpflanzung der Tiere veröffentlicht. Nähere Informationen unter www.zueku.de.

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