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ADT - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter e.V.
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30.01.2014

EU-Gesundheitskommissar Borg empfängt Delegation der FESASS

Am 30. Januar 2014 hat der auch für Veterinärfragen zuständige EU-Gesundheitskommissar Tonio BORG eine Delegation der Europäischen Vereinigung für Tiergesundheit und gesundheitliche Sicherheit (FESASS) empfangen. Die von FESASS-Präsident Didier Delmotte angeführte Gruppe, zu der auch ADT-Geschäftsführer Hans-Peter Schons gehörte, stellte dem Kommissar unter anderem die Schlussfolgerungen des von der FESASS mitorganisierten Fachsymposiums zur Rindertuberkulose vom 19. September 2013 vor.


Kommissar Borg mit der Delegation der FESASS (v.l.n.r. P. de Wever (NL, J. Palmeiro (P), A. Cantaloube (F), T. Borg (EU), D. Delmotte(B), I. Tourette (F), H.P. Schons (D))

Kommissar Borg mit der Delegation der FESASS (v.l.n.r. P. de Wever (NL, J. Palmeiro (P), A. Cantaloube (F), T. Borg (EU), D. Delmotte(B), I. Tourette (F), H.P. Schons (D))

Borg unterstrich zunächst das große Engagement der Europäischen Kommission in Bezug auf die Tiergesundheit. Er verwies auf den Vorschlag für eine EU-Verordnung zur Tiergesundheit, der sich gerade in der parlamentarischen Beratung befindet und auf den er große Hoffnungen setzt. Der Kommissar betonte, es sei ein Fehler, Fragen der Tiergesundheit aus wirtschaftlichen Gründen zu ignorieren, denn die daraus resultierenden Folgen wären umso schlimmer.

 

Die FESASS erläuterte die wichtigsten Schlussfolgerungen des Symposiums: Zweckmäßigkeit der Tilgung, notwendige Anpassung des Rechtsrahmens für die Überwachung bzw. die Bekämpfung an die aktuelle Seuchenlage und an die Problematik der Wildtierbestände sowie den Forschungsbedarf. Außerdem schlug sie Arbeitsansätze vor, um den verschiedenen durch diese Krankheit gestellten Problemen zu begegnen und die Effizienz der Überwachung sowie der Bekämpfung zu verbessern. Die Ausmerzung der Rindertuberkulose macht EU-weit seit 2006 keine Fortschritte mehr und in verschiedenen Mitgliedsstaaten wird ein Wiederaufleben beobachtet. Der Kommissar bekräftigte, dass die Tilgung das wichtigste Ziel der europäischen Maßnahmen bleibt. Er erinnerte an den großen Einsatz der Brüsseler Behörde und an die umfangreichen Mittel, die aus dem EU-Haushalt zur Überwachung und Bekämpfung ausgegeben werden. Er äußerte die Hoffnung, dass die zukünftige EU-Tiergesundheitsverordnung wenigstens einige Ansätze zur Lösung der Problematik bringen werde.

 

Bernard van Goethem, Leiter der Direktion Veterinärangelegenheiten und internationale Beziehungen in der DG SANCO, der ebenfalls am Gespräch teilgenommen hat, betonte insbesondere wie schwierig es ist, eine Tierkrankheit wie die Rindertuberkulose innerhalb des Binnenmarktes zu bekämpfen, ohne den Handel übermäßig stark zu beeinträchtigen.

 

Der Kommissar hat mit Interesse den FESASS-Vorschlag aufgenommen, eine Unterarbeitsgruppe des Beratenden Ausschusses Tiergesundheit einzurichten, in dem mit allen Beteiligten verschiedene Ansätze zur Problemlösung herausgearbeitet werden sollen.


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