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23.01.2009
DLG-Wintertagung 2009Anlässlich der Sitzung des DLG-Fachausschusses Tiergerechtheit im Rahmen der DLG-Wintertagung 2009 in Berlin referierte ADT-Geschäftsführer Hans-Peter Schons über die möglichen Auswirkungen des Tierschutz-Forschungsprojekts "WelfareQuality(TM)" auf die EU-Gesetzgebung. Das EU-Projekt "Welfare Quality®" - Status quo und Perspektiven" lautete das Thema der Sitzung des DLG-Fachausschusses Tiergerechtheit am 14. Januar 2009 in Berlin. Die Vorsitzende des Fachausschusses, Dr. Christiane Müller, konnte als ersten Referenten Prof. Harry Blokhuis von der Landbau-Universität Uppsala (Schweden) begrüßen, der die Ursprünge und Ziele des Projekts darstellte, an dem rund 250 Wissenschaftler aus 17 Ländern mitarbeiten und das damit eines der weltweit größten Projekte der Tierschutzforschung ist. In dem Projekt geht es zum Einen darum, standardisierte Verfahren zur Bewertung von Tierschutz auf den Betrieben zu entwickeln, die wiederum als Grundlage für eine für den Verbraucher verständliche Kennzeichnung von tierischen Erzeugnissen dienen können. Zum anderen sollen praktische Strategien entwickelt werden, die die Landwirte in die Lage versetzten, den Tierschutzstandard auf den Höfen zu erhöhen.
Danach erläuterte Prof. Eberhard von Borell von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Grundsätze und Kriterien solcher Beurteilungssysteme. Er ging dabei auch auf das von ihm selbst koordinierte Projekt über die Kritischen Kontrollpunkte in der Schweine- und Rinderhaltung ein. Prof. Ute Knierim von der Universität Kassel-Witzenhausen stellte ergänzend dazu anhand von Beispielen das System vor, das im Rahmen von Welfare Quality® zur Beurteilung des Wohlergehens von Rindern, Schweinen und Hühnern entwickelt wurde.
ADT-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Schons erklärte die Grundzüge der EU-Tierschutzpolitik, wobei er besonders auf den Aktionsplan Tierschutz für die Jahre 2006-2010 einging. Seiner Einschätzung nach wird sich das Welfare Quality®-Projekt insbesondere auf die Diskussion über die mögliche Einführung einer Tierschutzkennzeichnung auswirken sowie Impulse zur Änderung bestehender Tierschutzvorschriften bzw. zur Einführung neuer Gesetze geben und schließlich Anregungen für einen möglichen neuen Aktionsplan Tierschutz für die Jahre ab 2001 geben. Außerdem diskutierte er eine Reihe von Fragen hinsichtlich der Umsetzung des Bewertungssystems, die aus Sicht der Praxis noch offen sind.
Zum Abschluss beleuchtete Dr. Roland Aumüller vom DLG-Fachzentrum Land- und Ernährungswirtschaft welche Herausforderungen auf Hersteller von Stalleinrichtungen und Landwirten warten. Seiner Meinung nach sind Forderungen nach mehr Tierschutz nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der DLG unter: http://www.dlg.org/wita_mittwoch.html | IGW in Berlin Die Internationale Grüne Woche 2012 verzeichnete mit 420.000 Besuchern, darunter 105.000 Fachbesucher, die höchste Besucherzahl seit vier Jahren. Die Pro-Kopf-Ausgaben der Verbraucher erreichten 111 Euro und bescherten den Ausstellern Umsätze von ca. 47 Mio EUR. Rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt machten die IGW zum größten agrarpolitischen Treffen seit Bestehen. Lesen Sie dazu den Abschlussbericht.
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ADT Projekt GmbH Die ADT Projekt GmbH mit Sitz in Bonn ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen mit den Schwerpunkten Planung und Durchführung von internationalen Projekten im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie ländlicher Entwicklung. Seit 1995 ist sie in über 30 Ländern für Regierungen, öffentliche Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit sowie für Unternehmen und Verbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft tätig.
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Züchtungskunde In dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) werden Ergebnisse der wisseenschaftlichen Forschung in den Disziplinen Tierzüchtung, Tierhhaltung, Tierernährung, Tierhygiene und Fortpflanzung der Tiere veröffentlicht. Nähere Informationen unter www.zueku.de.
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EPRUMA Die europäische Plattform für den verantwortungsvollen Einsatz von Medikamenten in der Landwirtschaft (EPRUMA; European Platform for the Responsible Use of Medicines in Agriculture) informiert in ihrer neuen Broschüre über ihre Organisation sowie die Ziele und Aufgaben.
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Leben mit und von Tieren ![]() Technik-Theologie-Naturwissenschaften(TTN) an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat im Juni 2004 ein Bewertungsmodell zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung entwickelt: Leben mit und von Tieren: Ein ethisches Bewertungsmodell>>> |